Mein Sofa ist schon wieder ein Thema :-(

Ich hab ja schon mehrfach darüber berichtet, dass mein Sofa im Wohnzimmer bereits ein paar Mal ausgetauscht werden musste, da irgendetwas schon nach relativ kurzer Zeit kaputt war. Michis fast 40 Jahre altes Ledersofa ist das einzige, das – bis z.B. auf ein paar Kratzspuren von Katzen – bis heute relativ unbeschadet durchgehalten hat.

Das erste, von dem ich Fotos habe, war dieses:

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Das fand ich zwar sehr hübsch, allerdings war es auch recht preiswert. Sehr dünner Stoff! Der war recht schnell eingerissen, und so taugte das niedliche Teil nur noch für unser Kaminhäuschen. Dort hab ich den Riss unter dem Schafsfell versteckt.

Bei diesem hier war der Stoff auch schon nach ca. 4 Jahren verschlissen.

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Im Jahr 2012: Stoff kaputt. Trotzdem aber noch ein Jahr damit durchgehalten. 2013 kam dann dieses. Ein Sofa mit Kunstleder-Bezug. Schön tief, man kann prima – sogar zusammen mit Hunden – darauf ein Schläfchen machen, aber …

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… das sieht nun – ebenfalls nach 4 Jahren – schon wieder so aus:

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Der helle Stoff unterm Kunstleder hält jedoch noch. Auch über die Federung gibts noch nix zu meckern. Man liegt immer noch echt super drauf! Deshalb gabs bisher auch noch kein neues. Inzwischen gibts diese hellen Stoff-Flecken jedoch fast überall, der Kunststoff bröselt überall ab – nicht nur an den Stellen, wo ich viel vor meinem Laptop gesessen habe. Doch es sieht natürlich asimäßig aus, und wenn Besuch kommt, verstecke ich es immer unter einer Decke, weil mir das peinlich ist … (Den Hundis gefällt es aber trotzdem … *g*)

Dieses Sofa mit echtem Leder beziehen zu lassen, würde vermutlich genauso viel kosten wie ein neues Ledersofa, denn mit Stoff oder Kunstleder fang ich nun garnicht mehr an.

Ist es nicht traurig, dass Michis Ledersofa nun schon um die 40 Jahre durchhält, und diese neuen Dinger sind ruck-zuck kaputt, halten im Grunde nichts aus!?
Ich vermute, dass leider auch die echten Ledersofas von heute nicht mehr das sind, was sie früher mal waren. Sicher ist das Leder heute – zumindest bei den bezahlbaren Sofas – sehr viel dünner … 🙁

Kaminhäuschen (etc.) gestrichen

Diese beiden grauen Wände unseres Kaminhäuschens – direkt gegenüber von unserem hinteren Hauseingang – gefielen uns eigentlich noch nie. Wir wollten es endlich heller haben. Also wurden sie erst mal gereinigt und, wo nötig, gespachtelt.

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Anschließend Tiefengrund aufgetragen.
Dann gings mit der Streicherei los.

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Ich war für die Fummelarbeit in den Fugen zwischen den Glasbausteinen zuständig – Michi für die Fläche. Dort, wo die Rolle in den Fugen zwischen den Steinen nicht alles erreicht hatten, hab ich mit dem Pinsel nochmal nachgearbeitet.
Irgendwann war diese Wand dann schon mal fertig.

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Die Wand ums Eck wurde genauso vorbereitet wie die erste.

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Dann war auch sie gestrichen.

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Nun mussten der Pflanztisch, das Regalbrett für die Wand und die Stühle farblich noch aufgefrischt werden.

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Und – taraaa! – dann war das Projekt mal wieder fertig.
Sieht doch schon eher nach Sommer aus, was? 😉

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Unsere kleine Elli freuts auch … 😉

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Regalbrett und Pflanztisch ebenfalls wieder an ihrem Platz.
Jetzt konnte es losgehen mit einem schönen Grillabend. 🙂

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Rechts ist doof …

Stephen Bannons rechte Internet-Zeitung „Breitbart“ war bei der Auswahl eines passenden Fotos für einen Artikel über Flüchtlinge und ihre Schlepper wirklich SEHR schlampig. Mittlerweile haben sie ein anderes Bild dazu im Netz, aber einige Tage lang gab es DIESES, das Poldi hinter einem Fahrer auf einem Jet-Ski in seiner Freizeit während der WM in Brasilien zeigt – bis der lustige Fehler halt jemandem auffiel.
Da könnte man mal wieder sagen: Rechts ist doof …
Peinlich, peinlich …

Neues Hochbeet und Restarbeiten am Zaun

Gestern haben wir ja dringend VIEL Regen erwartet, zumal für ganz Deutschland Unwetter vorhergesagt waren.  Ein wenig hat es hier auch gewittert und geregnet, aber das war längst nicht das, was wir gebraucht hätten. Ich schätze, dass da kaum ein Tropfen in der Zisterne oder in den Regentonnen gelandet ist, und der Boden war so warm, dass das meiste wohl sofort verdunstet ist. Zumindest sah man nicht viel von Feuchtigkeit auf der Erde …

Positiv am Wetterumschwung gestern ist lediglich, dass es für unsere Gärtner nicht mehr so brüllend heiß ist heute. Sie sind aber auch mal wieder schon sehr früh hier, um uns unser neues Hochbeet aufzustellen.
Hier sieht man also, dass in unserem Garten heute wieder gearbeitet wird.

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Und hier haben sie mit der Arbeit bereits angefangen.
Das Holz stammt übrigens von einer abgebauten Bankirai-Terrasse.

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Das muss nachher alles noch mit Folie ausgekleidet und mit Material gefüllt werden. Zum Füllen wird, wenn das Hochbeet so weit ist, ein Bagger kommen, der vom Nachbargrundstück aus das ganze Zeugs über die Hecke kippt. Das wird die Arbeit sehr erleichtern und so manche Schubkarrenfahrt ersparen.
Natürlich haben wir dazu die Erlaubnis unserer Nachbarin erbeten und erhalten.

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Sebastian und Jens achten darauf, dass alles schön in der Waage ist.

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Das Ganze ist 85cm hoch, ca. 4m lang und 1m breit. So kann man schön gerade stehend von beiden Seiten daran arbeiten. Gut für Michis und meinen Rücken. 😉

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Wenig später ist alles mit Folie ausgeschlagen und schon ein wenig mit Heckenschnitt befüllt.
Das wird alles noch sacken, wenn Erde und Kompost eingefüllt ist.

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Derweil werden die restlichen Hecken weiter beschnibbelt. Hier ein wenig höher, …

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… und hier etwas niedriger – so hoch wie der Zaun vom ehemaligen Hühnergehege.

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Die wilden Spitzen der Buchenhecke schauen nun nicht mehr über den neuen Holzzaun.

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Auch neben dem niedrigen Teil der Ligusterhecke wurden die wild ausgetriebenen „Köpfe“ der Buchenhecke entfernt. So kann sie auch von unten wieder besser austreiben, und beide Hecken sind so in der Ecke auf gleicher Höhe.
Im Augenblick sieht so zwar alles sehr „licht“ aus, aber warten wir mal ein paar Monate und den nächsten Frühjahrsaustrieb ab, dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus, zumal die Hecken nun nach etlichen Jahren an dieser Stelle wieder sehr viel mehr Sonne bekommen. Bei der Ligusterhecke hatten vor dem Neubau nebenan hohe Tannen und Sträucher verhindert, dass genügend Licht an die Hecke kam, bei der Buchenhecke unsere alten Holzelemente …

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Hier legt Sebastian auch noch die 2. Reihe Steine vorm Zaun.

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Und hier ist es nun schon am ganzen Zaun entlang fertig.

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Ins Hochbeet wurde Erde und Kompost eingefügt.

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Im Kompost-Kasten ist aber immer noch reichlich Material. Mal schauen, wohin wir noch etwas davon packen können.

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Ja, und dann war der Hochbeetkasten schließlich so weit fertig – außen herum noch ein paar der herumliegenden Steine und Platten verlegt.

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Alles, was hier noch pure Erde drum herum ist, wird demnächst Rasen sein, den wir nur noch mähen müssen. Und wenn die Erde im Hochbeet nachsackt, kann man z.B. auch dort noch Kompost nachfüllen. Im Moment ist der Kasten nicht bis ganz nach oben zum Rand gefüllt, weil Pflanzen nicht nach außen umkippen können sollen. Vielleicht aber auch ein bissel zu viel Rand, denn – wie gesagt – es sackt ja noch. Da kann ruhig noch einiges rein …
Auf jeden Fall kommt uns da kein Kaninchen mehr herein und frisst uns den frisch gepflanzten Grünkohl weg. 😉

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Ansonsten gibts jetzt auch noch ein neues Bänkchen auf dem Platz unterm Apfelbaum. Von dort aus können wir demnächst unseren Gemüsepflänzchen beim Wachsen zuschauen … 😉

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Schön – wieder etwas fertig. 🙂

Nachtrag 27. Juni 2017:
Seit gestern ist tatsächlich etwas mehr Erde/Kompost im Hochbeet. Ja, besser so!
Petersilie und Schnittlauch sind bereits eingepflanzt. Basilikum auch, aber das hab ich noch nicht fotografiert.

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Muss gleich mal in den Gartenmarkt – schauen, ob es noch Gemüsepflänzchen gibt …
Ich denke auch darüber nach, ob ich im Beet direkt hinterm Zaun doch keinen Rasen einsäe, sondern dort ein paar Reihen Erbsen lege.

Der Kompost-Kasten ist nun jedenfalls so gut wie leer, der bestimmt 4-5 Jahre alte, sehr reife Kompost ganz unten ist nun auch ziemlich raus, und ein neuer Kompost kann aufgebaut werden.

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