Afrika auf dem Weg nach Europa

Erdplatten sind – wie wir gelernt haben – ständig in Bewegung. Aktuell hat Italien auf schreckliche Weise darunter zu leiden. Ich habe großes Mitgefühl für die Menschen dort, die durch das Erdbeben ihre Liebsten verloren haben, selbst verletzt wurden und obdachlos geworden sind.
(Allerdings dürfte von mir aus ruhig die komplette italienische Mafia unter solchen Trümmern vergraben werden, und da wäre Berlusconi dann ja auch dabei …)

Was mich bei der Gelegenheit nachdenklich gemacht hat, war die Erklärung zu dieser Tragödie, nämlich dass die Platten sich auch dort gerade verschieben, weil Afrika sich langsam auf Europa zu bewegt.

Sollte sich das Problem, dass das Mittelmeer zum Grab für viele verzweifelte Armutsflüchtlinge geworden ist, so auf lange Sicht von selbst – durch höhere Gewalt – erledigen? Wie lange wird es wohl dauern, bis es kein Mittelmeer mehr gibt? Wohin wird das Wasser abgedrängt?
Und wie wird man diesen neuen, zusammenhängenden Erdteil dann wohl nennen?
Spannend.

Irgendwann müssen die Afrikaner hoffentlich nur noch einen Zaun überwinden und nicht mehr ertrinken, wenn sich bis dahin keine bessere Lösung für sie gefunden hat …
(Sinnvoll wäre ja, wenn ihr Leben sich vor Ort, in ihrer Heimat, lebenswerter gestalten ließe, so dass sie von dort gar nicht mehr fliehen WOLLTEN.)