BP, SHELL & Co – die Namen der Schweine

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Es war immer so, und es wird wohl immer so sein:

– Passiert etwas, das die sogenannte „zivilisierte, erste Welt“ bedroht – wie die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko – wird so schnell wie möglich gehandelt und von den Regierungen Druck auf die Verursacher gemacht.

– Geschieht Ähnliches oder Gleiches in der sogenannten „dritten Welt“, werden die Menschen ihrem Schicksal überlassen, und oft schlagen sich leider auch die Regierungen auf die Seite der Öl-Konzerne, verraten damit die Menschen im eigenen Land und stecken sich ein, was die „hohen Herren“ ihnen ganz sicher über den Tisch schieben, damit das Volk ruhig gehalten wird.

Als das Öl im Golf von Mexiko zu sprudeln begann, nachdem die BP-Plattform „Deepwater Horizon“ am 20. April explodierte, wurde hektisch und mit viel try and error an der Beseitigung gearbeitet, wurden Milliarden als Entschädigungen zur Verfügung gestellt, war (und ist) das mediale Interesse immens – wohl wissend, dass die Menschen dort sich zu wehren wissen und in ihrer Regierung (zumindest in der aktuellen) einen potenten und engagierten Mitstreiter (nun ja – so gut es gegen die Ölheinis von den Republikanern eben geht …) an der Seite haben.

Am Nigerdelta in Afrika gibt es seit Jahrzehnten Öl-Katastrophen – dort ist es nicht BP, sondern SHELL …
Das Land um das Delta ist verseucht, die Menschen verzweifelt. Doch die Welt nimmt es kaum wahr, die Medien (und zwar nur die auch ansonsten sehr engagierten!) bringen ab und zu mal einen kleinen, rasch untergehenden Bericht, es fließen nicht wirklich Entschädigungsgelder, man arbeitet nicht an den Ursachen, das Öl verseucht/tötet weiter Land, Tiere und Menschen …

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Und SHELL erdreistet sich, aktuell Werbespots zu schalten, in denen sich der Öl-Konzern als besonders umweltfreundlich darzustellen versucht – vielleicht, um sich gegen BP abzugrenzen, das momentan als das Haupt-Umweltferkel gilt.

Hier gibt es auch noch einige Infos zu diesem Konzern, hab ich eben entdeckt …

Es ist zum Kotzen!

Es lohnt sich also überhaupt nicht, einzelne Tankstellen (wie z.B. ARAL – von BP) zu bestreiken – Schweine sind sie alle, und alle gehen über Leichen.

Ich kann nur hoffen, dass möglichst schnell bezahlbare Elektro-Autos auf dem Markt sind. So lange müssen wir leider unsere alte Karre behalten, denn die nächste, sollte unbedingt ein Elektro-Auto sein, oder eines mit sonstwie erneuerbarer Energie …

Ein Gedanke zu „BP, SHELL & Co – die Namen der Schweine

  1. vonirgendwo sagt:

    Ich will gerne wissen, warum die Börsenaufsicht in
    den USA BP wegen Insider-Geschäften auf die Kimme nimmt.
    Man wettet zB.auf fallende Kurse, evtl. durch Optionen.
    Besonders profitabel, wenn man die Börsenkurse schon kennt, deren Verursacher man ist.

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