Brillen-Sammlung

Noch vor ein paar Jahren hat der Michi-Mann sich ja über mich lustig gemacht, wenn ich ständig nach einer meiner Brillen suchte. Schriftzüge, wenn sie nicht gerade Schlagzeilen-Größe haben, sind für mich ohne Brille nämlich seit einigen Jahren nichts als schwarze (oder eben andersfarbige), undefinierbare Balken. Ja, das Alter … *seufz*

Aber es erwischt nun mal jeden, und auch ein 10 Jahre jüngerer Mann kommt einmal in das Alter, wo die Arme beim Lesen immer länger werden müssten.
Hier nun – tataaa – die Brillen-Sammlung vom Michi-Mann:

Michis Brillen-Sammlung

(Ja, ich weiß, Nahaufnahmen kann ich nicht so gut, kann die Kamera nie richtig ruhig halten. *grins*)

Doch das ist nur die kleine Sammlung auf dem Küchentisch, wo er seine Zeitung liest, dann gibts auch noch Brillen in seiner Werkstatt, im Büro, im Wohnzimmer (bei der Fernsehzeitung) … 😉
Beim Augenarzt war er deshalb (natürlich!) noch nicht, um sich mal eine individuelle Brille mit den passenden Gläsern verordnen zu lassen, aber wenn in irgendeinem Supermarkt diese netten, kleinen, preiswerten Brillchen angeboten werden, schaut er ganz genau hin, und oft liegt eine neue im Einkaufskorb …

3 Gedanken zu „Brillen-Sammlung

  1. sue sagt:

    Ein bisschen erinnert mich diese Geschichte an meinen Vater (77). Der war über Jahrzehnte bei keinem Arzt, bis es ihn vor ca 18 MOnaten mal aus den Latschen gehauen hat und er dann wählen durfte – Krankenwagen rufen oder freiwillig zum Notdienst fahren. Man hat ihn dann eine Weile in der Klinik behalten, wo er aber täglich ausgebüchst ist (und ich hab ihn dann auch noch gefahren)… und nach der Entlassung (selbstverständlich eher, als die Ärzte wollten und auf eigene Gefahr) macht er weiter wie bisher. Er kauft sich jede Menge Gesundheitsbücher und liest die heimlich in seinem Keller, wenn ihm irgendwas weh tut. Zum Arzt geht er freiwillig nicht – obwohl es ja in dem Alter zum guten Ton gehört, das eine oder andere Problemchen zu haben. Männer… *gg*

Kommentare sind geschlossen.