Mein Landroman MYLOPA!

Unseren alten Küchentisch – zumindest seine Platte – kennen einige von euch ja schon, da ich öfter mal Sachen darauf fotografiere. Doch nun steht auf dieser Tischplatte, was eben bei mir angekommen ist und mich hoch erfreut!
Mein Roman MYLOPA als Softcover-Ausgabe vom IL-Verlag, Basel (www.il-verlag.com) – soeben frisch erschienen.
Ich gebe Laut, so bald das Buch auch im Handel verfügbar ist! *freu*

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„Drei grundanständige Damen“

Frisch erschienen im IL-Verlag, Basel:

Drei grundanständige Damen, der neue Roman von Bernd Späth

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IL-Verlag, Basel 2013
Hardcover, 458 S.
ISBN: 978-3-905955-54-5
Das Buch bei buch.de

Von der Kritik mit viel Lob überhäuft wurde Bernd Späths Roman „Trümmerkind“, der im Februar 2002 im Lübbe-Verlag erschienen war. Kritiker verglichen Werk und Autor mit Bert Brecht, Günter Grass, Oskar Maria Graf, Hans Fallada, Siggi Sommer und Franz-Xaver Kroetz. Die durchaus autobiographische Geschichte des kleinen Wolfi Achinger, der im Fürstenfeldbruck der Nachkriegszeit aufwächst, fand vielseitigen Zuspruch. Kriegstraumatisierung, Hitler-Sehnsucht, Antisemitismus, Nicht-Wissen-Wollen und schiere Opferverhöhnung, das gab es nicht nur – aber eben auch – in Bruck. „Bis aus Magdeburg, Aurich oder Köln haben sich damals Leute bei mir gemeldet, um mir zu sagen, dass es bei ihnen genau so war“, berichtet der Autor.

In Bruck selber war man damals nicht so glücklich über das Werk:

Eine ganze Serie übler Hetzartikel in der Lokalpresse musste von Bernd Späths Anwälten gestoppt werden. Der Autor, der „von meiner Zeit in Bonn her einen deutlich anderen Umgang gewohnt“ war, fühlte sich gesellschaftlich geschnitten. Aber nicht nur das: Er erhielt anonyme Brief und Anrufe, Andere erhielten Briefe mit seiner gefälschten Unterschrift. Anonyme Täter versuchten, seinen Gartenzaun anzuzünden, rissen seine Firmenschilder ab und stellten ihm ausgebrannte Grablichter auf den Gartenzaunpfosten.

Als schließlich auch noch eine Nazi-Organisation ihn ins Visier nahm und ihm mitteilte, er werde demnächst „vom Baume hangen“, trug er zwei Jahre lang mit behördlicher Erlaubnis eine Schusswaffe und schlief niemals ohne Waffe auf dem Nachttisch. Dann hatte er genug und zog um nach München.

Aber das Schreiben hat er nicht aufgehört. Und so entstand ein weiterer Roman aus der Fürstenfeldbrucker Nachkriegszeit, in dem Späth seine bayerische Heimatstadt als stellvertretend für die Atmosphäre im Nachkriegsdeutschland behandelt. „Drei grundanständige Damen“ heißt das neue Werk, das Späth – genau wie damals „Trümmerkind“ – aus der Sicht des kleinen Wolfi Achinger erzählt.

Drei Fürstenfeldbrucker Geschäftsfrauen, die sich mit ihren dotscherten Männern langweilen, finden eine ebenso lukrative wie entspannende Nebentätigkeit in München, bei der sie viele Vertreter der besseren Kreise ihrer Heimatstadt fürsorglich betreuen. Nicht zuletzt den Onkel des Erzählers, den ehemaligen Unterabteilungsleiter der Reichsmusikkammer Gotthold Wesemann. Denn dieser flüchtet vor seiner hochgradig hysterischen Gattin Franzi und übernimmt für die drei Lebedamen auch gleich die Buchhaltung. Als er jedoch auf dem Rückweg von ihnen tödlich verunglückt, kommt Franzi ihm nachträglich auf die Schliche und sprengt seine Beerdigung.

So entsteht ein Sittenbild über die Bigotterie und die Verlogenheit der deutschen Nachkriegszeit in den 50er und 60er Jahren. Es wimmelt von missglückten Paarungsversuchen, schiefgelaufenen Begräbnissen, einer total gescheiterten Fronleichnamsprozession und zahllosen anderen Tragödien. Ein hochangesehener Bäckermeister will die Überführungskosten für seine Schwiegermutter sparen, also zersägt er sie und transportiert sie im Beiwagen. Und ein pensionierter Lastwagenfahrer, der sich ein Buch über den Autobauer TATRA besorgen will, gerät versehentlich an ein Tantra-Lehrbuch und wird ruckzuck zum öffentlichen Ärgernis. Späth beobachtet seine Mitmenschen ebenso genau wie gnadenlos. Aber er vernichtet sie nie ganz.

Die Theaterchefs Heinz Koch und Claudia Riese konnten den Autor, der auch mit seinen Theaterstücken Erfolge feiert, jetzt für eine Lesung im Theater Neu-Ulm gewinnen. Am Sonntag, dem 24. März 2013 um 11.30 Uhr liest Bernd Späth zur Matinee. Eine weitere Lesung im Bayerischen Wald ist ebenfalls geplant. Und alles dürfte sehr, sehr schwarz werden.

Derzeit läuft gerade mit großem Erfolg Bernd Späths rabenschwarze Komödie „Die Hinrichtung“ am Barocktheater Lambach / Oberösterreich. Am 8. Juni hat „Die Hinrichtung“ dann Premiere am Münchener Blutenburg-Theater.

Und im Herbst 2013 erscheint der dritte Roman aus Bernd Späths Fürstenfeldbruck-Trilogie mit dem Titel „Über das Glück der Depperten„, beim IL-Verlag in Basel.

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IL-Verlag, Basel 2013
Hardcover, ca. 200 S.
ISBN: 978-3-905955-57-6

Die Elefanten meines Bruders

Erwachsene haben ja oft Migräne. Das kommt, wenn das Hirn nicht mehr so leistungsfähig ist wie bei einem Kind. Dann warten die Erwachsenen auf schlechtes Wetter und bekommen Migräne.

Heute habe ich mich mit einem Buch beschäftigt, das kein trauriges ist, obwohl es zunächst so scheinen mag. Deshalb weise ich an dieser Stelle erst einmal ausdrücklich darauf hin.

Das Buch trägt den Titel:
DIE ELEFANTEN MEINES BRUDERS
und es ist von Helmut Pöll

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Es ist übrigens auch kein Buch nur für Jugendliche, das sollte ebenfalls gesagt sein.

Aber zunächst etwas zum Inhalt:

Billy Hoffmann ist elf und findet es doof, dass zwischen seinem Vor- und Nachnamen kein „Tiee“ steht wie bei einem Amerikaner. „Tiee“ stünde für Trevor oder Timothy, was ziemlich cool wäre. Sein größter Wunsch ist es, mit seinem großen Bruder Phillipp in den Zirkus zu den Elefanten zu gehen.

„Wir wollten ganz vorne sitzen. Wir sind aber nicht in den Zirkus gekommen, weil Phillipp an dem Abend totgefahren worden ist und meine Mutter ihn die Böschung hochgetragen hat und jetzt keine Mäntel mehr anziehen kann. Wegen dem Blut eben, an das sie sich immer erinnert.“

Das ist vier Jahre her. Seine und Phillipps Zirkuskarten hat Billy immer noch und hütet sie wie einen Schatz.

Mit seinen elft Jahren leider er an ADHS.

Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrom.

„Das habe ich aber gar nicht“, sagt er. „Ich habe nur viel Energie. Soviel wie ein Fusionsreaktor. Und Kindern mit ADHS darf man nichts tun.“ Deshalb rennt er auch zwanzigmal um die Säule vor der Tiefgarageneinfahrt, bis seine Mutter das Auto geholt hat – und muß zwanzigmal in anderer Richtung zurückrennen, bevor er einsteigen kann.

Die Welt der Erwachsenen erlebt er als willkürlich, scheinheilig und zutiefst verstörend. Auf keinen Fall erstrebenswert. Von Beruf will er später mal Spaziergänger werden, vielleicht auch Raumkreuzerkommandant. Er versteht nicht, warum er in der Schule ausrechnen soll, wie viel Benzin ein Auto für „soundsoviel Kilometer“ braucht, wenn er doch sowieso nur U-Bahn fährt oder sich später mal ins Raumschiff hochbeamen läßt.

Sein Rüstzeug für den Umgang mit der Realität bezieht Billy haupsächlich aus Filmen, die er mit seiner Schulfreundin Mona fast pausenlos sieht. Er ist eine wandelnde Filmdatenbank und antwortet auf die Fragen von Erwachsenen wenn möglich mit Filmzitaten seiner Helden. Das gibt ihm Sicherheit. Aber so verschwimmen Fiktion und Wirklichkeit immer mehr miteinander.

Als seine Tante potentielle Amokläufer beiläufig „Kochtopfmenschen“ nennt, weil sie in die Luft gehen können wie der Schnellkochtopf seiner Mutter, liefert sie ihm ein folgenreiches Stichwort.
Ab jetzt sieht Billy überall Amokläufer, vor allem in der U-Bahn. Einen von ihnen, einen vermeintlichen Bombenbauer, beschattet er nach der Schule, verfolgt ihn bis zu seiner Wohnung und alarmiert die Polizei über einen bevorstehenden Anschlag am Hauptbahnhof. Die Polizei stürmt die Wohnung, findet aber nur einen harmlosen, verwitweten Rentner.

Damit nimmt Billys Leben eine unerwartete Wende. Seine Familie und der vermeintliche Bombenbauer freunden sich an und der Rentner wird zum väterlichen Freund. Und sehr bald stellt sich heraus, dass der alte Mann einen verunglückten Enkel in Phillipps Alter betrauert, der ebenfalls gerne mit in den Zirkus zu den Elefanten gegangen wäre.

Die Rezensionenz.B. bei Amazon – sind voll des Lobes für „DIE ELEFANTEN MEINES BRUDERS“.
Stellvertretend für alle möchte ich hier zwei kurze Zitate anführen. Einmal das „Fazit“ von Frederik Weitz: „Der Autor hat ein hervorragendes Buch geschrieben, mit großer psychologischer Feinfühligkeit, ohne dass er diese dem Leser auf die Nase drücken muss. Die Geschichte selbst hört sich nicht spannend an, ist es aber, weil man diesen Jungen einfach lieben muss. Man entkommt ihm nicht, nicht seinen Überdramatisierungen und nicht seinem Humor. Nimmt man noch die hervorragende Erzählweise dazu, kann man dieses Buch nur empfehlen.“

Und auch ein paar Sätze des Rezensenten Sky:
D(ies)er leise Ton macht die Handlung aus. Das Auge für’s Detail, die Schlichtheit und Reinheit im Text und die Unberührtheit des Schmerzens, der doch so tief sitzt. „Die Elefanten meines Bruders“ ist kein lautes Werk, welches schreit und rumrennt, sondern hinter seiner Fassade Traurigkeit und Leid versteckt, welches sanft durchscheint.
Das Ende passt sich dem an. Man erwartet es, man denkt es sich ab der ersten Seite, und doch, so wie es kommt, leise und ausklingend, wie eine Befreiung, macht es das Herz schwer und bringt uns ein Lächeln auf das Gesicht
.“

Den Rest kann ja jeder selbst lesen.

Die Elefanten meines Bruders
von Helmut Pöll
Taschenbuch, 262 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (28. August 2012)
ISBN-13: 978-1479102402
EUR 9,96

Die Facebook-Seite dazu …

Die WebSite dazu …

Bernd Späths „Über das Glück der Depperten“

Bernd Späths „Über das Glück der Depperten“ erscheint im Februar 2013

Von der Kritik mit viel Lob überhäuft wurde Bernd Späths Roman „Trümmerkind“, der im Februar 2002 im Lübbe-Verlag erschienen war. Kritiker verglichen das Werk mit Bert Brecht, Günter Grass, Oskar Maria Graf, Hans Fallada, Siggi Sommer und Franz-Xaver Kroetz. Die durchaus autobiographische Geschichte des kleinen Wolfi Achinger, der im Fürstenfeldbruck der Nachkriegszeit aufwächst, fand vielseitigen Zuspruch. Kriegstraumatisierung, Hitler-Sehnsucht, Antisemitismus, Nicht-Wissen-Wollen und schiere Opferverhöhnung, das gab es nicht nur – aber eben auch – in Bruck. „Bis aus Magdeburg, Aurich oder Köln haben sich damals Leute bei mir gemeldet, um mir zu sagen, dass es bei ihnen genau so war.“ berichtet der Autor. In Bruck selber war man damals nicht so glücklich über das Werk: Eine ganze Serie übler Hetzartikel in der Lokalpresse musste von Bernd Späths Anwälten gestoppt werden. Der Autor, der „von meiner Zeit in Bonn her einen deutlich anderen Umgang gewohnt“ war, fühlte sich gesellschaftlich geschnitten. Aber nicht nur das: Er erhielt anonyme Brief und Anrufe, Andere erhielten Briefe mit seiner gefälschten Unterschrift. Anonyme Täter versuchten, seinen Gartenzaun anzuzünden, rissen seine Firmenschilder ab und stellten ihm ausgebrannte Grablichter auf den Gartenzaunpfosten. Als schließlich auch noch eine Nazi-Organisation ihn ins Visier nahm und ihm mitteilte, er werde demnächst „vom Baume hangen“, trug er zwei Jahre lang mit behördlicher Erlaubnis eine Schusswaffe und schlief sogar mit der Waffe auf dem Nachttisch. Dann hatte er genug und zog um nach München.

Aber das Schreiben hat er nicht aufgehört. Und so entstand ein weiterer Roman aus der Fürstenfeldbrucker Nachkriegszeit, in dem Späth seine bayerische Heimatstadt als „stellvertretend für die Atmosphäre im Nachkriegsdeutschland“ behandelt. „Über das Glück der Depperten“ heißt das neue Werk. – Späth dazu sardonisch: „Ich fand es bezeichnend, dass einige Brucker den Titel sofort auf sich bezogen.“ – Dabei geht es in Wirklichkeit um den Umgang mit Behinderten. Aber auch darum, wie schwer die Nachkriegsdeutschen sich damit taten, das Lebensrecht von Menschen anzuerkennen, die sie kurz zuvor noch als „lebensunwertes Leben“ in die Gaskammern geschickt hatten. Klar auch, dass kleinstädtische Engstirnigkeit und bigotte Verlogenheit dabei ihr Fett abkriegen. Die Hauptrolle jedenfalls spielen nicht die wichtigtuerischen kommunalen Würdenträger, sondern die „Depperten“, die sich als die besseren Menschen erweisen, weil sie die Menschlichkeit gegenüber den Hilflosen nicht verlernt haben. – Zündstoff genug also. Aber auch Sympathieträger der damaligen Zeit wie der legendäre „Roider-Jackl“ kommen im Roman vor, den Späth als „großartigen und nachdenklichen Volksdichter“ bewundert. – Dennoch, das Romanende ist entlarvend und wird nicht jedem schmecken. „Wenn ganz bestimmte Leute sich aufregen, dann trifft´s schon die Richtigen!“ – so der Autor unbeirrt.

Wie Bernd Späth berichtet, hatte er einiges an Mühe, das Werk publiziert zu bekommen: Die deutschen Großverlage lehnten das Manuskript ab. „Zweifellos ist es einträglicher, etwas über die Hämorrhoiden einer Fernsehdame zu drucken, als einen Roman über die gesellschaftlichen Anfänge unserer Demokratie“, meint Späth dazu. „Das Thema dürfte einfach zu heiß gewesen sein, und Courage in deutschen Verlagshäusern… naja.“

Seit Herbst 2011 arbeitet Bernd Späth nun mit dem kleinen Baseler IL-Verlag zusammen. Die Schweizer publizierten bereits im Februar 2012 seinen dritten Arktisroman:

„Gibt es Eis in Oklahoma?“

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und bringen im September 2012 noch einen Band mit drei arktischen Erzählungen Bernd Späths heraus, mit dem Titel:

„Mortens langer Marsch“.

morten

Späth ist sehr zufrieden mit der neuen Zusammenarbeit: „Fritz Frey ist ein Verleger voller Rückgrat, der genau solche Manuskripte sucht, die im literarischen Massenbetrieb durch den Rost fallen würden. – Wir jedenfalls haben uns gesucht und gefunden.“

Ob man sich auch in Fürstenfeldbruck über die neuen literarischen Aktivitäten des dort gebürtigen Autors freuen wird, lässt dieser amüsiert dahingestellt. – Nur so viel verrät er: Es ist noch ein dritter FFB-Roman in der Fertigstellung. Und auch der soll spätestens Ende 2013 bei den unerschrockenen Schweizern erscheinen.

Habe eine Perle entdeckt

Ich mache ja – neben Buchcovern für diverse Verlage – auch Cover für private Autoren. Vor einiger Zeit rauschte mir daher eine Cover-Anfrage von einem gewissen Rolf Ersfeld ins Postfach. Weil er keine Lust auf die große Verlags-Suche (und die damit oft verbundenen Absagen) hatte, wollte er sein Buch im „Printing-on-Demand„-Verfahren veröffentlichen. Ja, und da ich, damit die Ideen sprießen, immer auch einen gewissen inhaltlichen Input brauche, ließ ich mir von ihm ein Exposé seines Romans Winterbirnen schicken.

Gleich beim Lesen der ersten Zeilen war mir klar: Der Mann kann schreiben – und wie! Bei einem Unternehmen wie BoD o.ä. würden da im wahrsten Sinne des Wortes Perlen vor die Säue geworfen! Nein, das darf nicht sein!

Also hab ich beim IL-Verlag in Basel (ILV), für den ich u.a. auch die Cover entwerfe, einfach mal vorgebohrt und dem Rolf Ersfeld gleichzeitig geraten, sein Manuskript dort (mit lieben Grüßen von mir) anzubieten.
Ja, und was soll ich sagen? Es wurde mit Kusshand angenommen und vor kurzem veröffentlicht:

winterbirnen

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, und wer es bestellen will, kann das hier (Amazon) oder hier (im Online-Shop des ILV) tun.

Nun ist die Geschichte des Autors damit noch nicht zuende – neeiiin.

Einmal Blut geleckt – nach all den (vermutlich drögen) Sachtexten, die er zuvor in leitender Position bei der IHK verfasst hatte – konnte Rolf Ersfeld mit dem belletristischen Schreiben nun garnicht mehr aufhören.
Wenige Wochen später war der zweite Roman fertig: Mattuschkes Versuchung

mattuschke

Logisch, dass der ILV auch diesen Roman gern nahm, denn man kennt dort inzwischen ja die Qualitäten dieses Autors, so dass Mattuschkes Versuchung ebenfalls bereits eine ISBN hat und irgendwann Anfang 2012 erscheinen wird – vielleicht sogar ein bissel früher.

Damit ist die Geschichte aber noch immer nicht zuende.

Gleich nachdem Mattuschkes Versuchung angenommen war, griff Rolf Ersfeld erneut in die Tasten. Wieder dauerte es nur wenige Wochen, bis er seinen dritten Roman (fast) fertig hatte. Es fehlt noch eine Winzigkeit – so weit ich weiß. Beeindruckend!
Dieser neue Roman wird Balthasars Hände heißen, und natürlich hab ich auch dafür das Cover bereits fertig: 😉

balthasarsHaende

Dieses Manuskript hat er dem Verlag noch nicht vorgestellt, aber wenn er es tut, bin ich sicher, dass auch dieses Buch irgendwann im kommenden oder übernächsten Jahr verfügbar sein wird.

Ich beneide diesen Mann um seine wilde Lust am Schreiben. Ich glaube, er hatte keine Ahnung, was für ein Literat in ihm steckt!
Mir ist diese Lust nach meinem letzten Roman Herbstliebe völlig abhanden gekommen. Ich hab inzwischen nur noch Bilder im Kopf. 😉

Mittlerweile hab ich Rolf Ersfeld auch eine kleine, eigene WebSite gebastelt (obwohl ich das für andere Leute eigentlich nicht mehr mache), denn der Mann kann nicht nur schreiben, auch Weinliebhaber dürften auf ihre Kosten kommen …

Nachtrag:
Mittlerweile sind tatsächlich alle Ersfeld-Bücher im IL-Verlag Basel erschienen (nun ja, bei „Balthasars Hände“ kann es sich nur noch um Tage handeln), und er schreibt sogar schon am nächsten Roman, bei dem jetzt schon klar ist, dass er ebenfalls im ILV erscheinen wird:

Delfin und Magnolie, Roman

delfin

Der Mann hat wirklich einen Wahnsinns-Output … 😉