Huuu …

… so langsam ersaufen wir hier aber im Schnee!
Ich kann mich nicht erinnern, dass es hier jemals so viel davon gab …

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Die Emma hat ihren Spaß. 😉

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Der Michi-Mann mit seiner Schaufel (zum Glück hat er nun seinen Weihnachtsurlaub, ich wüsste gar nicht, wie ich damit fertig werden sollte) weniger …

Blick aus dem Fenster

Also schon gestern Abend musste ich draußen kein Licht anmachen, wenn ich die Emma zum Pinkeln raus in den Garten ließ. Es war durch das viele Schneeweiß hell genug.
Heute Morgen ist es zum Anschauen zwar schön, sieht herrlich idyllisch aus, doch meine momentan wieder ziemlich akute Arthritis schreit schon bei dem Gedanken, die Schneeschaufel auch nur anzufassen.
Hier vorn an der Straße ist eh nur ein Grasstreifen, der nie geräumt wird.

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Aber da wir ja ein Eckgrundstück – und zwar ein großes! – haben, wäre da noch die andere Seite, die mit dem Fuß- und Radweg.
Das liegt hier hinter der Hecke …

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Ja, und das hätte ich längst geräumt haben müssen, kann es aber nicht.
Im TV erzählen sie immer so schön, dass man – wenn man es selbst nicht schafft – jemand anderen damit beauftragen soll.
Würde ich ja gern, würde auch gern dafür bezahlen, aber wo findet man so jemanden???
Die haben gut reden. 🙁
Streusalz ist auch schon wieder alle, die Gemeinden selbst haben nix mehr, und für Privatleute ist ebenfalls alles ausverkauft.

Ist mir unbegreiflich, dass man nach den Erfahrungen des letzten Winters nicht genügend vorgesorgt hat.

Erster Schnee – zu früh?

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Bei der Diskussion um die Klima-Erwärmung stellt man sich ja immer vor, dass es allgemein wärmer wird – auch im Winter. Der Winter kommt jedoch mittlerweile schon sehr früh mit rattig kalten Temperaturen, und er ist recht lang, beginnt früh, endet spät. Auch der letzte Winter war so …
Also ist das Gerede um den Klimawandel doch nur Quatsch?

Scheint leider nicht so zu sein.

Vor einigen Tagen habe ich eine Dokumentation zum Thema gesehen, und da haben mich besonders einige Informationen zum Thema „Golf-Strom“ nachdenklich gemacht.
Es ist nämlich so, dass wir in Mitteleuropa nur deshalb ein so mildes Klima – auch im Winter – haben/hatten, weil der Golf-Strom bisher funktioniert hat und sich das Meer – der Atlantik – bis zu uns hinauf erwärmen konnte. Das klappt jedoch nur, wenn es im Norden weiter kalt genug ist, um den Strom in die Tiefe absacken zu lassen. Nur so läuft der uns bekannte „Motor“ weiter, und der Kreislauf bleibt bestehen.
Funktioniert das NICHT mehr, weil dort „oben“ das „ewige“ Eis schmilzt und in Grönland bald Kartoffeln angebaut werden können (worüber die Grönländer sich natürlich freuen), bleibt der „Motor“ irgendwann stehen, und es wird aus der Karibik keine Wärme mehr zu uns geleitet.

Die Folge: eine neue Eiszeit.
Erste Anzeichen: lange und sehr kalte Winter …

Hm … – da mache ich mir doch so langsam Sorgen um unseren lebenserhaltenden Golf-Strom. Bei einer neuen Eiszeit müssten wir wohl alle umziehen. Aber wohin …?

Der große Regen …

Wir leben zwar auch im Kreis Steinfurt, der zur Zeit wegen des Katastrophen-Alarms durch die Nachrichten geistert, aber gar so schlimm wie an anderen Orten unseres Kreises ist es bei uns in Neuenkirchen (noch) nicht. Es schüttete gestern zwar ohne Unterlass (die arme Emma, sie geht doch bei Regen nicht raus, da muss die Blase ordentlich gedrückt haben … *g*), in Schüben pladderte es sogar richtig heftig, aber wir haben hier noch kein „Land unter“, und auch wenn es zeitweise recht stürmisch war: Von einem Tornado sind wir bisher verschont geblieben.
(Wie ich gerade sehe, steht allerdings Wasser im Keller – so um die 3-5cm schätze ich mal. Ist bei unserem kleinen Einraum-Keller aber nicht so schlimm, dort ist eh alles so angeordnet, dass ruhig mal etwas Wasser am Boden stehen kann, das macht nichts kaputt dort.)

Der Teich ist mittlerweile hochvoll:

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Die erste Steinstufe hinein, steht zum Teil unter Wasser, und hinten in der Ecke mit der Steinbank ist er sogar übergelaufen. Zum Glück sind keine Fische dabei „ausgewandert“, die hätte ich ansonsten aus der Pfütze hinter der Steinbank retten müssen …

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Der Damm zwischen Teich und Sumpfzone ragt nur noch wenig aus dem Wasser heraus, …

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… und in der Sumpfzone reicht das Wasser bis weit unter die Brücke.

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So voll war der Teich bisher noch nie!

Und es regnet schon wieder/immer noch! Eigentlich reicht’s jetzt – so sehr wir uns in der langen Trockenphase dieses Sommers auch Regen gewünscht haben … 🙁

Unwetter?

Nee, bei uns keine Spur davon.
Gestern – ab nachmittags – ein feiner, gleichmäßiger Landregen, ohne Wind. Das Wasser fiel ganz zart senkrecht vom Himmel – genau so wie Gärtner es sich wünschen.

Heute Morgen dann wieder Sonnenschein.
Ja, und da unter der Kiwilaube setz ich mich gleich hin und genieße meinen Morgenkaffee:

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Großes Mitleid habe ich mit all jenen Menschen im Osten, die momentan von Überflutungen betroffen sind. Da freut man sich ein ganzes Jahr auf den Frühling, auf die Blütenpracht und die ersten Gemüsepflänzchen im Garten, erträgt dafür auch geduldig den langen Winter und die Kälte, ja, und dann regnet es tagelang wie aus Kübeln, die Flüsse treten über die Ufer, und das Wasser macht aus den Gärten eine Seenplatte.
Schlimm …

Da haben wir es hier im Münsterland, weit weg von der Ems, doch richtig gut. Ich bin dankbar, hier leben und das Wachsen im Garten genießen zu dürfen …