CMA – endlich kein Zwang mehr

Sie kam mir eh immer ein wenig so vor wie Schutzgeld ähnlich wie für eine Mafia: die zwangsmäßige Agrar-Abgabe für den „Fonds zur Absatzförderung“ – die Werbemaßnahmen der CMA also – jährliche Einnahmen, zwangsweise eingezogen von ca. 380.000 Betrieben: rund 90 Millionen EURO.

Endlich ist diese Zwangsabgabe als Verfassungsverstoß erkannt und gekippt – dem mutigen Kläger Georg Heitlinger, der dieses Urteil mit seinem Engagement für die Abschaffung der Zwangsabgabe bewirken konnte, sei Dank.

Gegessen und getrunken werden muss eh. In der Regel kommen die Produkte aus der Landwirtschaft – auch ohne großartige Werbemaßnahmen, und wer trotzdem für sich und seine Agrarprodukte werben will, dem ist es ja unbenommen, dies freiwillig zu tun.
Aber eine Zwangswerbung? Das ist wohl auch nur wieder etwas gewesen, mit dem sich einige Leute und Agrar-Großbetriebe auf dem Rücken vieler Kleinbauern goldene Nasen verdienten …

Gut, dass das weg ist.
Hoffentlich bleibt es auch so, denn die Lobbyisten – besonders der CMA-Aufsichtsratsvorsitzende Werner Hilse und Bauernverbandspräsident Sonnleitner – jaulen schon wieder und denken über alternative Möglichkeiten nach …

Nachtrag:

Ich entdecke gerade bei meiner weiteren Recherche zum Thema „Staatlich angeordnete/sanktionierte Zwangsmitgliedschaft“, dass es weitere Kraken gibt, die ihre Mitglieder quasi zwangsrekrutieren.

Siehe hier: Kammer-Watch
Lesen lohnt in jedem Fall. Oder hättet ihr gewusst, dass z.B. auch die IHK (Industrie- und Handels-Kammer) das mit den Unternehmen genauso mafiamäßig macht wie die CMA?
Ja, Leute, wehrt euch gegen jeden Zwang zu irgendwelchen Mitgliedschaften. So etwas MUSS freiwillig sein!

Die nette Karikatur von der Seite hab ich gleich mal mitgenommen, und ich hoffe, ich darf das, wenn ich sie brav zum Urheber verlinke.

ihk-oder-hwk

Ich denke, bei der Rückfrage des Vaters hätte man gut und gerne auch noch „CMA“ einfügen dürfen …

2 Gedanken zu „CMA – endlich kein Zwang mehr

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