Deutsche Nationalbibliothek – Pflichtablieferung

Leitfaden zur Verordnung über die Pflichtablieferung von Netzpublikationen veröffentlicht

Nun kann man nur hoffen, dass man nicht zur „Ablieferung“ aufgefordert wird.

Ich würds auch nicht verstehen. Alles, was es im Netz gibt, kann man sich im Grunde auch selber abspeichern. Es gibt doch Programme, mit denen man sich ganze WebSites auf die eigene Platte saugen kann. Macht auch nicht mehr Arbeit, als die eingeschickten Daten zu verarbeiten. Vor einer „Aufforderung“ muss es ja erst mal gefunden werden, und dazu muss man eh auf die Suche gehen …

> Hinweise zur Pflichtablieferungsverordnung (PDF-Datei)

3 Gedanken zu „Deutsche Nationalbibliothek – Pflichtablieferung

  1. Clare sagt:

    Ich frage mich immer, wie kurzsichtig man sein kann. Um unser digitales Kulturerbe zu sichern reicht es kaum, es auf der eigenen unsortierten Festplatte abzuspeichern. Über die urheberrechtlichen Komplikationen, ein komplettes Webangebot mit einem Programm herunter zu laden, sprechen wir da wohl besser auch nicht. Und warum veröffentlichst du Dinge hier, wenn du nicht willst, dass sie erhalten bleiben? Schreibt man nicht für die digitale Ewigkeit?

  2. Ulrike/Ulinne sagt:

    @Clare:
    Nein, ich schreibe NICHT für die digitale Ewigkeit. Ich schreibe, weil ich gerade Lust habe dazu (auch als kleines Archiv für mich selbst), und wenn das dann irgendwann wieder weg ist, find ichs auch nicht schlimm, denn soooo wichtig finde ich meine Ergüsse hier nun auch wieder nicht. 😉

    @Steinhauer:
    Also MICH würds nicht stören, wenn es mir Arbeit erspart, die ich hoffentlich nie leisten muss. Ich hab nämlich eine Menge WebSites …

    Ulrike/Ulinnes letzter Blogeintrag: Afrika auf dem Weg nach Europa

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