Entscheidungen – um jeden Preis?

In den Medien wird ja oft bemängelt, dass unsere momentane Regierung wenig entscheidungsfreudig sei. Manchmal kommt es mir so vor, als wolle man Entscheidungen – ganz egal welche …
(Ich kann ohnehin das Wort „Reformen“ nicht mehr hören, da das seit einigen Jahren IMMER eine Verschlechterung für die Menschen bedeutet.)

Mir wäre lieber, wenn bestimmte Entscheidungen NICHT getroffen würden, wie z.B. die völlig unsozialen Sparpläne, oder – gestern – die Entscheidungen zum Gesundheitssystem – mit der die Versicherten mal wieder die Hauptlast zu tragen haben, voraussichtlich sogar in gesteigertem Maße.
Unglaublich, dass da die Arbeitgeberverbände noch etwas zu meckern haben, wo man doch für die Zukunft hoffen darf, dass die Beiträge der Arbeitgeber nach oben gedeckelt werden, während Arbeitnehmer mit schlimmen Erhöhungen rechnen müssen.

Die geplanten Zusatzbeiträge, für die zukünftige Erhöhungen vorsorglich bereits angekündigt wurden, sind für mich nichts Anderes als eine kleine Kopfpauschale, und ich wundere mich darüber, dass die CSU die gestern von Rösler vorgestellten Änderungen als einen eigenen Verhandlungs-Erfolg verkaufen will. Ja, was – zum Teufel – ist an dieser Variante denn so viel anders/besser, als bei der von der CSU bislang gekämpften Kopfpauschale???
Die verlogenenund arroganten Argumente der Regierungs-Koalitionäre – eben in der aktuellen Stunde auf Phoenix – waren nur schwer zu ertragen. Aber ich befürchte, sie glauben tatsächlich selbst, was sie da erzählen.

Die FDP-Wähler könnte ich immer noch verhauen. Aber kräftig! (Obwohl …, ich denke, die meisten von ihnen fühlen sich nach ihrer [dummen] Entscheidung mittlerweile ohnehin gestraft …)

Kann nur hoffen, dass wir diese unsägliche Regierungs-Konstellation so schnell wie möglich wieder los werden! 🙁