Experiment mit Emma

Mit Emma probiere ich zur Zeit gerade etwas aus: immer ein voller Fressnapf.
Die Argumente des Hundetrainers, der das vorgeschlagen hat, fand ich jedenfalls sehr stichhaltig.

Wer von den Hundehaltern hier praktiziert das auch so? Und welche Erfahrungen hat er/sie damit gemacht?
Würde mich mal interessieren … 😉

Nachtrag 4. Juni 2008:

Heute Morgen blieb schon von der ERSTEN Füllung des Futternapfes über die Hälfte übrig!
Auch gestern Abend musste ich übrigens Etliches wieder zurück in die Futtertonne schütten, bevor es als Abendleckerchen noch ein bissel Weichfutter gab.
Mein Hund ist ja SOWAS von zufrieden und gelassen im Moment … 😉

4 Gedanken zu „Experiment mit Emma

  1. Leandra sagt:

    Hallo Ulrike!

    Naja, dem Rocky tät es gefallen. Doch auf Dauer würde er so meiner Meinung nach zuviel fressen. Wegen Kastration und Hundeplatz muss ich ihn da ein wenig kurz halten. Auch wegen seiner Vorgeschichte, war ja unterernährt und ich glaub, er käme nicht ins Gleichgewicht, das ist so bei ihm drinnen, dass man alles fressen muss. Im Tierheim hatte er ja für ein paar Wochen immer Futter zur Verfügung und trotzdem hat er noch den Futtersack für die Pferde aufgerissen und gefressen. Übergewicht ist für Hunde halt ebenso schädlich wie für Menschen.
    Ein Hund sollte so schlank sein, das Unwissende fragen, warum er so dünn ist :-))

    Bin schon gespannt, bitte berichte über deine Erfahrungen mit Emma, vielleicht klappt das ja bei euch gut.

    lg
    Leandra

    PS: Wollte das eigentlich im Emma-Blog kommentieren, hat aber nicht funktioniert.

  2. Leandra sagt:

    Der Rocky lässt ausrichten, wenn das Frauli nicht so dumm gewesen wäre und ein wenig hinuntergescrollt hätte, tja dann hätte sie auch im Emma-Blog kommentieren können….

    lg und Wuff euer
    Rocky

  3. Ulinne sagt:

    Also – wie oben schon im Nachtrag erwähnt, liebe Leandra, bei Emma wird es schon jetzt am zweiten Tag bedeutend weniger mit der Gier. Ich bin sehr zuversichtlich.
    Und was Rocky betrifft: Gerade WEIL er früher unterernährt war, würde ihm ein immer voller Napf vielleicht noch mehr innere Sicherheit geben. Dass er fett wird, kann ich mir bei seiner Agilität nicht vorstellen, da ist alles schnell wieder abtrainiert.
    Vielleicht ist das alles ähnlich wie bei Pflegekindern, die – weil sie früher zu wenig Essen bekommen haben – in Pflegefamilien zunächst massenweise Nahrung horten und verstecken, um das sichere Gefühl zu haben, nicht mehr verhungern zu können. In einem Kurs vor der Aufnahme hat man uns gesagt, wir sollten dem Kind so viel Essbares zur Verfügung stellen wie möglich und immer freien Zugang dazu. Tatsächlich wars dann mit dem Horten relativ schnell vorbei, weil unser Sohn erkannte, dass er das nicht (mehr) nötig hat. Und der war – trotz ständig ausreichenden Angebots – immer rappeldürre … 😉

  4. Koyaanisqatsi sagt:

    Hm…? „Siehe in die Natur – sie ist wie ein offenes Buch!“

    Also Leute, macht nicht den Fehler und probiert, Euren Hunden vergessen zu machen, daß sie mal ein Wolf waren. Denn eines ist sicher:

    Wenn man ein Tier wie einen Menschen behandelt, wird eben dieses genauso krank wie all die Menschen, welche „man“ wie Tiere hält. Logo?

    Und Futter im ÜBERFLUß gibt’s so in der Wolfs(Raubtier)-Natur nicht. Im Gegenteil: Ein HUNGERTAG pro Woche ist artgerechter als übervolle Fressnäpfe.

    Mein ‚Jack‘ (Alaska-Husky, bzw. ‚illegaler‘ Wolfs-Schäferhund-Mischling aus Amerika!) ist in Topform, zieht alle Blicke auf sich und ich WEIß genau, wieviel der braucht. Da bleibt nix im Napf zurück.

    Auch hier gilt also: Der Weg der MITTE ist’s. Von einem Extrem zum anderen zu fallen ist natürlich blöde. Die einen hungern sich zu tote (Afrika etc.) die anderen platzen aus allen Nähten (USA, Europa etc.) – unfassbar…

    PS: Daß die Erfüllungsgehilfen derjenigen, welche die absolute KONSUMGESELLSCHAFT aufbauen möchten, gegenteiliges lehren, ist schon klar.
    Man sehe sich nur mal die übergewichtigen Kinder an, die schon schneller rollen als laufen können, und zahlenmäßig immer mehr werden… *heul*

    Mein (unser) Vater hatte schon Recht, wenn er immer sagte: „Meinen Kindern soll es an nichts fehlen. Besonders nicht an Bescheidenheit!“

    Knurr und Jaul 😉

    Koyaanisqatsi

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