Frühling

Heute einfach mal ein kleines, altes Frühlingsgedicht von mir (obwohl ich es mit Lyrik eigentlich nicht so habe … *g*):

FRÜHLING

Warmer Duft
nach neuem Leben
Ein kleiner Vogel
schreit sein Glück
übers Feld

Und

Am Waldrand
gegen das Licht
zartgrüner Flaum
blühende Obstbäume
über mir
in rosa und weiß

Und dazwischen

Bunt getupfte Wiesen
ganz sacht nur bewegt
mit fliehenden Faltern
vor dem warmen Wind

Und dazwischen
liege
ICH

und bin so froh,
dass niemand mehr
mir dunkle Wolken
aufschwatzen will

in: Südlich liegt die Sanftmut, Ullstein 1996
(Das Buch gibts natürlich nicht mehr, viel zu lange her …)

3 Gedanken zu „Frühling

  1. Sunny sagt:

    Ein schönes Gedicht, liebe Ulrike. Leider will mir da oben jemand ne Menge dunkle Wolken aufschwatzen. Ich überleg` grad, was ich dagegen setzen könnte. Ach, so ne Blogrunde mal wieder ist ja schon nicht schlecht.
    Zu deinem „Stephan“ gratuliere ich dir herzlich!!!

    Eine schöne Woche wünscht dir Sunny 🙂

  2. Iris sagt:

    Mir gefällt Dein Gedicht auch! Da entsteht gleich eine bunte Frühlingswiese vor meinem inneren Auge. Lange kann es ja nicht mehr dauern…

    Liebe Grüße
    Iris

  3. Ocean sagt:

    Hallo liebe Ulrike 🙂 🙂

    erst jetzt hab ich dieses schöne Gedicht von dir entdeckt .. gefällt mir sehr! gerade auch das Bild „keine dunklen Wolken aufschwatzen“ … genau das probier ich momentan, denn manchmal ist es einfach zu arg, wenn man sich all den Mist bewußt macht, der einem tagtäglich begegnet ..

    Dir ganz liebe Grüße und einen schönen Start ins Osterwochenende 🙂

    Ocean

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