Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren

Wird der Ruf laut, gewinnträchtige Unternehmen (wie z.B. die Energiebranche) zu verstaatlichen, kommt aus der neoliberalen Ecke umgehend der Vorwurf des Kommunismus.

Unternehmen wie z.B. die Fannie Mae und Freddie Mac Banken, die hohe Verluste fahren, zu verstaatlichen scheint in einem kapitalistischen System jedoch kein Problem zu sein. Da greift der eine Geier dem anderen Geier schon mal gern unter die Arme und lässt die Steuerzahler die Kosten tragen.
Ja, „Sozialismus für Reiche “ könnte man das nennen.

Gewinne streicht die Privatwirtschaft NATÜRLICH lieber selbst ein … 🙁

2 Gedanken zu „Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren

  1. Norbert sagt:

    Hallo Ulinne,
    als ich heute morgen über Lafontain´s Angriff auf das Kapital deutscher Familienunternehmen las, dachte ich auch sofort an jene Milliarden mit denen der Steuerzahler gewisse Banken vor dem Ruin bewahren muß. Sofort wollte ich sehen ob Du schon einen Kommentar dazu geschrieben hast.
    Toll, Du hast mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen! Mal sehen, was die Medien zu diesem Thema noch schreiben.
    Gruß Norbert

  2. Sille sagt:

    Kann ich Norbert voll zustimmen, das war wieder absolut treffsicher. Und was die Geier angeht, man sieht so herrlich an den empörten (wie immer geschauspielerten) Reaktionen, wer auf welcher Seite steht.

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