4 Gedanken zu „Grundeinkommen

  1. Nante sagt:

    Habe eben mit Interesse in Juhs Sudelbuch seine “ Sudelei“ zum Thema Grundeinkommen zur Brust und in`n Kopp genommen.

    Ich bin für diese Form der Grundsicherung – rein theoretisch sind bereits viele sozial und politisch eingestellten Menschen dafür,, denn in gewisser Weise gibt es sie bereits – in D und in Ö – Stützen aller Art, Befreiuungen von Kosten aller Art-
    für die SOZIAL SCHWACHEN …

    und genau hier liegt einer meiner Befürwortungsschwerpunkte – im moralischen Bereich:

    Sozial Depravierte – aus welchen Gründen auch immer – nicht immer sind es Assis – können NIE zu einer von Eigenrespekt gprägten Lebensform kommen, wenn sie ABHÄNGIG von Gnadenakten sind – denn auch so sehen viele – zum Teil auch ich – die Leistungen der Öffentlichen Hand.
    Gäbe es nun eine Grundversorgung für Alle STAATSBÜRGER; FIELE EIN Grund zur Selbsterniedrigungsgefühlen weg — der Weg würde AUCH zur Kreativität vieler frei gemacht.

    Nun: ich bin nicht blauäugig.
    Es muss zusätzlich zu dieser Diskussion auch eine über den Wert der Arbeit an sich geführt werden: die tiefe persönliche Befriedigung , wenn “ das Werk gelungen ist“:
    Egal: ob es der zufriedene Blick einer Hausfrau auf ihr sauber geputzten Fenster ist oder die Freude, wenn z.B. einem theoretischen Physiker die Auflösung einer Formel gelungen ist.

    Kurz – es muss alles anders werden ..

    noch kürzer: im Augenblick haben wir für sehr große Teile der Bevölkerung schon (armseliges) Grundeinkommen …
    aber: was nicht ist, darf nicht sein ..

    Wo kämen wir Sauberen, Tüchtigen, Fleißigen denn hin, wenn wir abgeben müssen (*bittere Ironie*), – was wir ohnehin tun und was bei der primitiven Mehrheit des ärmeren Wählervolkes einen Riesenhass gegen diese Grundsicherungsgedanken für alle aufkommen lässt.

    Muss schließen, denn sonst sudere ich noch stundenlang zu diesem,einem meiner Lieblingsthemen, rum.

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