Hart aber fair

Eben „Hart aber fair“ gesehen. Thema:

Job weg, Zukunft weg –
was hilft gegen die Geißel Arbeitslosigkeit?

Habe dabei endlich mal einen Unternehmer mit menschlicher Unternehmensphilosophie erlebt: Ernst Prost, Geschäftsführer/Inhaber von LIQUI MOLY, einem Unternehmen, das Motorenöle etc. herstellt.
Den Unternehmensnamen hatte ich vorher noch nie gehört.

Daneben stank der Wirtschaftslobbyist Michael Hüther , Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft mit seiner Forderung nach einem Kündigungsschutz, der den Arbeit“gebern“ (oder wie sollte man die „Humankapital-hin-und-her-Schieber“ in den meisten Chefetagen besser nennen?) NOCH mehr entgegenkommt, (obwohl der Staat ihnen ja schon das Instrument der Sklaven- … äh, Leiharbeit vor die Füße gelegt hat!) aber sowas von ab! Und dabei verwies er zudem noch auf eine Studie, die unter schwammigen Umständen zustande gekommen war, was natürlich umgehend durch dummes Blabla gerechtfertigt wurde. Man kennt es ja, wie diese Brüder sich und ihre abstrusen, menschenfeindlichen und existenzvernichtenden Ideen/Vorschläge schön reden.

Nee, aber dieser Ernst Prost, („Bevor ich jemanden entlasse, verkaufe ich das Schloss Leipheim wieder“) von dem ich zuvor nie etwas gehört hatte, war da ein tolles Gegengewicht, und einen Chef wie ihn kann man nur jedem Arbeitnehmer wünschen.

Wenn ich Bedarf (und genügend Kapital) hätte, würde ich der Firma tonnenweise Motorenöl abkaufen … *lach*

Jetzt läuft im Ersten gerade „Das Imperium der Viren“, Teil 2.
Ich habe den 1. Teil schon gesehen.

Sehr interessant!!

Ein Gedanke zu „Hart aber fair

  1. Wolfgang aus Greifswald sagt:

    Moin liebe Ulinne,
    hab gestern in der Nacht irgendwann das mit den Viren geguckt, weil ich nicht schlafen konnte, danach konnte ich auch nicht schlafen.
    Ist schon interessant, was da so auf uns zukommt – und meistens wenn der Mensch in Lebensräume von Tieren eindringt, diese verdrängt und vernichtet. Virenstämme, die seit Jahrtausenden in Fledermäusen leben springen auf Menschen über und mutieren dabei zu etwas ganz Gefährlichem. Oder das Denguefieber, das durch Mücken übertragen wird und den befallenen Menschen innerlich verbluten läßt… ist vielleicht ein göttlicher Plan? Läßt mich schon nachdenklich werden, ist nicht lustig, wenn die tropischen Mücken dereinst auch in Mitteleuropa heimisch werden und das Unheil, gegen das die in Afrika wohnenden Menschen größtenteils immun sind hier bei uns raumgreift.
    Also jeden Tag genießen, an dem hier die Welt noch „in Ordnung“ ist.
    Da bin ich ja ausnahmsweise mit meinem Wohnort in Pommern mal gut dran denn da kommt alles erst 50Jahre später*grins*. Für den Fall des Weltuntergangs wollte sogar der deutsche Kaiser nach Pommern gehen.
    In dem Sinne: Liebe Grüße aus dem Pommerland von Wolfgang.
    PS: hab KEINEN Fernsehapparat an, stattdessen gerade ne CD von Herman van Veen – hab keinen Bock auf das Krisengeschwätz auf allen Kanälen und Musikantenstadl und Brot und Spiele. Es gibt einen guten, leider etwas zu langatmigen Film „Free Rainer“, der das Problem mit dem Verdummungsfernsehen drastisch darstellt und dazu auffordert, sich dagegen zu wehren.

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