8 Gedanken zu „Ich mach da jetzt auch mal mit

  1. Nante sagt:

    zum Twittern – ne Frage ..

    Ich kenne jemanden ( persönlich und gut) , der hat einen BLOG, den er mit einer weiblichen Identität führt…
    er hat einen BLOG, den er mit einer männlichen Identität füllt ….
    er twittert oft stündlich , was er so gerade tut – als Mann ( wenn er z.B. von Bedürfnisbefriedigung faselt)

    eigenartig, das Ganze …

    Beim Twittern kommt es mir vor, als wolle man unter dem Deckmantel der absoluten Anonymität irgendwie ein Leben vorführen, das anscheinend 1 zu 1 verläuft ..

    Aber gerade in dem Fall, den ich schildere, käme man/frau kaum auf die Idee, diese verschiedenen Konzepte zusammnzuführen, wenn, wie in meinem Falle, die sprachliche-stilistischen Eigenarten den Autor nicht verrieten – gerade, wo er sich “ verstellt“ … verstellt er sich ????( natürlich gilt diese Frage auch für allfällige „Sies“.

    persönliches VOR-urteil..

    Ich will – in der Regel – begründen, warum ich so oder so oder noch ganz anders handele, denke ..
    Bei dem Wortgefetze beim Twittern fühlte ich mich unwohl —

    Kann auch mit der Stilrichtung Expressionismus wenig anfangen ….

    Mir kommt Twittern wie selbstverliebtes Rausposaunen vor … kaum auf Kommunikation gedacht

    aber: vielleicht irre ich …

    also, liebe Ulinne, berichte, berichte von DEINEN Erfahrungen..

    Danke

    Nantes letzter Blogeintrag: Rostiger, die Feuerwehr kommt

  2. Ulinne sagt:

    Mit unterschiedlichen Identitäten herumzuspielen, Marianne, hätte ich keine Lust. Ich bin immer ICH – ganz gleich wo ich mich im Netz bewege.
    Ja,und beim Twittern bin ich einfach mal gespannt. In der Kürze kann auch die Würze liegen. Mir kommt es hauptsächlich darauf an, flott über irgendwelche Dinge informiert zu sein und mich eventuell an Aktionen zu beteiligen, die eine (gesellschaftliche) Veränderung bringen könnten – durch massenhafte Beteiligung der Menschen. Bei Twitter spricht sich alles, was geschieht, schnell herum. Das ist für mich eine Chance, schnell etwas zu erfahren, bei dem ich mich mit engagieren kann. Offenbar hat man über Twitter schon einiges erreichen können.
    Nun ja – mal schauen. Ich lese da eh nur gefiltert. Ansonsten würde man wegen des Twitter-Gewitters ja verrückt … 😉

    Morgengruß – Ulrike
    (Ja, ich bin eben erst aufgestanden, weil es gestern – nein, heute – Nacht etwas länger wurde. Siehe „Schmetterlinge“ …)

  3. Nante sagt:

    Ulli, ich weiß gar nicht, wie twittern so abläuft… wie spricht es sich rum ? Muss man da was abonnieren ?

    Nun ja: als politisches Instrument habe ich diese neue Kommunikationsform schon loben hören ( OBAMAwahlkampf) ..

    aber wenn man so schlecht Englisch kann wie ich, nutzt das auch gar nix…

    Klar: Du bist immer Ulinne und ich immer Nante/Marianne ..

    wir inszenieren ja unser Leben auch nicht — al la phantastischer Realismus oder so * lach*

    Nantes letzter Blogeintrag: Rostiger, die Feuerwehr kommt

  4. Ulrike/Ulinne sagt:

    Ich habs gerade gelesen, auch die Leserkommentare. Das, was einige da kritisch anmerken kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es liegt doch nicht an den Twitterern, wenn die professionellen Medienleute unrecherchiert übernehmen, was dort erzählt wird. Vielmehr können die Medien dort Anhaltspunkte finden, wo man vielleicht mal ernsthafter nachforschen könnte. Eine Themen-Hilfe ist es auf jeden Fall.

    Fein, dass du dich informierst. Braves Mädchen. 😉

  5. kalle sagt:

    Hi Ulrike,

    ich hatte früher auch Bedenken, doch jetzt finde ich es ganz praktisch schnell etwas zu erfahren, oder News an andere weiterzugeben. Auch wenn dazwischen viel Geplaudere ist, doch dies kann auch ganz nett und kommunikativ sein,

    zwitschert Kalle

  6. Nante sagt:

    Ja, ja …

    in meinem BLOG geht es ja mit dieser fragestellung “ rund“ …

    irgendwie denke ich, liebe Ulrike, ich müsste , wenn ich so Themen von Dir übernehme, trackbacks ( oder so) bei mir einfügen, aber ich weiß nicht, wie das geht. Auf keinen Fall wollte ich Dir hier “ den Stoff klauen“ …

    Ich weiß nicht, ob ich twittern möchte ??? Glaube aber, eher nein …

    Habe viel zu wenig Freund/innen und plaudere gerne hier bei Dir …

    Nantes letzter Blogeintrag: Zwitschern – a la nature

  7. Ulrike/Ulinne sagt:

    Na, das ist doch auch schön, Marianne, ich freu mich drüber. 😉

    Außerdem darfst DU mir so viel „klauen“ wie du willst. Meine Erlaubnis hast du.

    Nein, ich will dich ja auch nicht wirklich zum Twittern drängen, ich hab halt dabei auch einige Vorteile erkannt – auch gegenüber dem Bloggen. Habe bei mir selbst festgestellt, dass ich – seit ich dabei bin – viel öfter meine Twitter-Seite geöffnet habe, um dort zu verfolgen, was es Neues gibt, als dass ich in die Blogs anderer Blogger schaue. Man kann ja das eine tun, ohne das andere zu lassen …

    Bei Twitter kriegt man halt von den Leuten, denen man freiwillig „folgt“, immer gleich alles Wichtige mit und muss sich nicht extra „auf den Weg“ in ein Blog machen. Und das Reduzieren auf wenig Text kann auch seine Vorteile haben.

    Diskutieren kann man bestimmte interessante Themen dann ja wieder ausführlicher in den Blogs, wenn ein Thema einen hingelockt hat. 😉

Kommentare sind geschlossen.