Mitnahme-Effekt

absperrung1Die Absperrung vor unserem Haus sichert Arbeitsgruben der Telekom, die dazu dienen sollen, dass auch unser Nachbar gegenüber endlich einen schnellen Zugang zum Internet bekommt.
Es gibt diese Löcher mittlerweile schon seit fast zwei Wochen (keine Ahnung, weshalb das so lange dauert), und ich habe nach der Ausbuddelei mit einem Klein-Bagger sogar schon mal jemanden drin arbeiten sehen.

Nichtsdestotrotz scheint das Ganze nicht recht voran zu kommen, sonst wäre inzwischen doch alles wieder zugeschüttet. Wird langsam Zeit, dass das alles wieder weg kommt, wenn das Bauunternehmen seine Sachen behalten will, denn gestern Abend schienen die Lampen, die an den Absperrungen hängen und das Ganze auch am Abend und in der Nacht absichern sollen, bei ein paar Jugendlichen Gefallen zu finden. Jedenfalls war der Michi-Mann zufällig mit Emma im Garten und sah, wie die Jungs versuchten, die Dinger abzubauen. Als er sie aus der Dunkelheit heraus fragte, was sie damit denn vor hätten, muss das ein ziemlicher Schock für sie gewesen sein, denn sie nahmen wie von Taranteln gestochen die Beine in die Hand …
Ja, das kommt davon … 😉

3 Gedanken zu „Mitnahme-Effekt

  1. Ulrike sagt:

    Bei uns gibt es sogar eine ganze Straße in nicht gebrauchsfähigem Zustand, halb aufgerissen. Und schon vor Weihnachten hat das Gewusel von dem einem Arbeiter, der ab und an dort zu sehen war, aufgehört … Autos können nicht mehr in die Garagen gesetzt werden und der Lehm gebietet, die Schuhe rechtzeitig vor der Tür auszuziehen, langt ja, wenn das Treppenhaus mehr als einmal täglich gereinigt werden muss! Aber nicht aufregen, wir leben ja gerade in den friedichsten Tagen des Jahres – jawoll!!!

    Gut zu lesen, dass Du die Untersuchung gut überstanden hast. Mach Druck, dass sie die Ursache für Deine Schmerzen auch finden! Dazu alles Glück dieser Welt. Wie auch überhaupt sonst!

    Deine Gedanken zu Kirche und Co. teile ich übrigens im Großen und Ganzen, wobei ich allerdings schon der festen Überzeugung bin, dass es eine höhere Macht gibt, wie immer sie auch heißen mag (wobei es fraglich ist, ob sie überhaupt einen Namen braucht …). In jedem Fall finden wir die Antwort in uns selbst – ohne jede Institution …

    Liebe Grüße zum Jahreswechsel von Deiner Namenscousine Ulrike

  2. sue sagt:

    da hat er noch glück gehabt, dass die nach einem schrecken verschwunden sind.
    wir sind am 24.durch die siedlung bei meinem eltern gelaufen (nahe am stadtrand, als ich klein war, wars mehr dorf als noch stadt), wo dirk (derbaum) meinte, die zeit wäre stehengeblieben. stimmt irgendwie auch: alles ist dort noch so, wie ichs seit 40 jahren kenne… und heute erzählt meine schwester was von einem unmotivierten überfall in einem siedlungshaus, ohne dass dabei was geklaut worden wäre – aber die frau hat 20 minuten richtig prügel bezogen und sich die wildesten drohungen anhören müssen…

    nächtliche grüße aus… dem wilden osten 😉
    sue

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