Schlimmer als die Schweinegrippe: MRSA

Killerbrut – Die verschwiegene Katastrophe

Aus der Reihe: die story – WDR

Den Kliniken in unserer Umgebung traue ich da auch nicht. Falls es bei mir einmal nötig wäre, ginge ich sehr viel lieber nach Holland …

Ich kann nicht begreifen, dass dieses Riesenproblem, das jährlich Tausende Tote fordert, in Deutschland nicht konsequenter angegangen wird, aber so etwas wie die Schweingrippe hochgejubelt und bekämpft wird, als sei sie die größere Gefahr! Nur mit Richtlinien kann man so etwas nicht regeln, da müssen Gesetze her!

Da kann mir doch niemand erzählen, dass dieser Schweinegrippe-Hype nicht der „guten“ Arbeit der Pharmalobby zu „verdanken“ ist …
Saubere Kliniken, in die man sich als Patient vertrauenvoll begeben kann, haben leider keine Lobby! Man spart sich hier bei uns ganz einfach – und im wahrsten Sinne des Wortes – zu Tode.

Wieso schaffen die Holländer das und wir nicht …??!

5 Gedanken zu „Schlimmer als die Schweinegrippe: MRSA

  1. Panzergrenadier sagt:

    Warum das nicht so aufgemacht wird wie die Schweinegrippe? Ganz einfach es ist politisch nicht gewollt ganz im Gegensatz zu dem Schweinegrippehype. Wenn die Regierung/Politik gegen ein Thema ist kann sie es den Medien schwer machen. Heutzutage hat aber kein große Medienunternehmen mehr den Mumm um dagegen anzugehen wesahlb man dann lieber kuscht. Bestes Beispiel ist hier auch die Übernahme von Pressemitteilungen der Regierung und Parteien als Nachrichtentexte ohne die zu überprüfen.
    Darüber hinaus profitieren ja von der Schweinegrippe noch gewiße Pharmaunternehmen während bei MRSA keiner davon profitieren würde, wenn dies so durckgekaut würde wie die Schweinegrippe

  2. Wetterhexe sagt:

    Die MRSA-Katastrophe hat verschiedene Ursachen:

    1. Willkürlicher Gebrauch von Antibiotica, selbst bei Bagatellerkrankungen.
    2. Rein prophylaktische Gabe von Antibiotica nach Routineeingriffen.
    3. Akkordarbeit im OP. (Irgendwas muss da ja auf der Strecke bleiben und wenns die Hygiene ist.)
    4. Personalmangel, Personalmangel, Personalmangel.
    Ärzte und Pflegepersonal, die nur im Dauerlauf ihre Arbeit machen können, müssen Abstriche machen, selbst bei der Hygiene.

    Mein Fazit: Hygiene kostet Zeit und Arbeitskraft. Die Möglichkeit, sein eigenes Tun in der Medizin reflektieren zu können und gegebenenfalls zu korrigieren, ist leider bei dem immer schneller werdenden Durchlauf und bei den immer weniger werdenden Arbeitskräften in der Medizin nicht mehr möglich.

    Daraus entsteht eine höllische Mischung aus Keimen, die resistent gegen fast alle Medikamente und Desinfektionsmittel sind.

    Das wird sich nicht ändern. Deshalb operative Eingriffe nur im äussersten Notfall machen lassen, nur wenns überhaupt nicht anders geht.

    Wer aus Jux und Tollerei an sich herumschnippeln lässt, ist verrückt, total verrückt.

    Und das sage ich als ehemalige Krankenschwester!!!!

  3. Sianna sagt:

    Liebe Ulrike,
    mein Opa ist Anfang August diesen Jahres zum ersten Mal ins KH gekommen. Typisches Alte-Leute-Problem: er hat viel zu wenig getrunken, kaum was gegessen und dazu hatte er noch eine übervolle Blase. Nun ja, aus diesem KH kam er nach knapp 14 Tagen wieder nach Hause, soweit wieder ok. Aber vonwegen Essen und Trinken änderte sich nichts und wegen des Harnverhaltes mußte man auch noch mal schauen und so kam er in ein auf Geriatrie spezialisiertes KH nach Herne. An sich haben sie ihn dort auch wieder auf die Beine bekommen, doch am WE vor seiner geplanten Entlassung fing er sich gleich 2 KH-Keime ein: Clostridien und MRSA 🙁 Der Horror! Und davon hat er sich dann auch nicht mehr erholt, selbst die Hausärztin sagt, er sei im KH krank geworden. Auf der Station waren 12 Zimmer und 5 davon waren keimverseucht und durften nur mit entsprechender Schutzkleidung betreten werden…
    Das Personal war nett, freundlich und hilfsbereit, doch in Sachen Hygiene gab es einigen Mangel – oder ist es üblich, dass der Patient nach dem (überwachten) Stuhlgang Kotspuren an den Händen trägt?!
    Die Keiminfizierung war im September und kurz vor seinem Tod wurden noch einmal Abstriche gemacht: er war noch in allen Bereichen positiv!

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