Strahlend blauer Himmel …

… heute Morgen.
Ja, ich weiß, ich bin ein bissel spät damit. 😉

Mein erster Blick nach dem Erwachen heute früh:

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Und der Blick vom Balkon. Alle Bäume wie mit Puderzucker überzogen.
Einfach nur schön.

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Bis ich endlich mit der Kamera in Aktion war, hatte sich einiges davon allerdings leider schon wieder aufgelöst. Vorher wars NOCH zuckeriger.

Wie lieb von euch – eure Anteilnahme an meiner momentanen gesundheitlichen Situation.
Danke Yves, Geli, Wetterhexe, Eva, Gucky, Sonia, Sue, Elke und Kalle – für die lieben Genesungswünsche.

Das mit der Erkältung habe ich so langsam wieder im Griff, denke ich. Und auch beim Daumen gibts Fortschritte, die mich hoffen lassen, dass ich um den Chirurgen herumkomme. Da ist (wohl durch die ständige Einwickelei mit Zugsalbe) etwas aufgegangen und – ja, gut, es ist ein bissel unappetitlich – ich konnte Eiter ausdrücken. Der Daumen pocht auch nicht mehr so dolle, tut nicht mehr so weh und ist nicht mehr so rot.
Wenn ihr weiter so nett an mich denkt, hilft das sicherlich, ich glaube an die Kraft der Gedanken, Geli, und Pakete, die mir durchs Netz geschickt werden. 😉

Das mit der Kernseifenlauge werde ich mal ausprobieren, Wetterhexchen. Hab momentan nur keine im Haus. Tuts auch eine andere Seife aus Naturstoffen. Die Margit hat mir nämlich vor kurzem in ihrem Samenpaket zwei schöne Seifenstücke mitgeschickt, die sie selbst gemacht hat.

Dein Pusten hat vermutlich geholfen, Sue. Aber das mit dem Überspringen befürchte ich auch. Seit gestern wirds nämlich auch in einer Ecke des rechten Daumennagels so seltsam und beim Mittelfinger an der momentan betroffenen Hand rührt sich leider auch etwas. Ich werde in der nächsten Woche mal zur Hautärztin fahren, die soll sich das mal genauer anschauen …

Ach, und Sonia, du fragtest nach meinen traumatischen Erfahrungen, was die Piekserei in meine Hände oder Füße anbetrifft:
Als Kind mussten mir des öfteren mal diese schrecklichen Dornwarzen aus den Fußsohlen geschnitten werden. Die Spritzen direkt in die Füße waren so mörderisch schmerzhaft für mich, dass meine Mutter sich bei den Folge-OPs zum Glück mit der Forderung nach Vollnarkose durchsetzen konnte. Das war sonst für mich nicht auszuhalten.
Ja, und in die Hand wollte man mir einmal ebenfalls eine Narkose-Spritze setzen. Mir schossen augenblicklich die Tränen in die Augen – soooo weh tat das! Brachte auch nix, weil man dort eh keine Vene fand. Aber diese Einstichstelle – heute ca. 40 Jahre alt – schmerzt heute manchmal immer noch … 🙁
Niemand kommt mir also inzwischen noch mit einer Spritze an meine Füße oder meine Hände! Ich hoffe nur, dass ich mich damit auch noch durchsetzen kann, wenn ich mal richtig alt und gebrechlich bin. Manchmal nimmt einen dann ja niemand mehr ernst, und Ärzte und Schwestern meinen oft, sie wüssten es besser. Dabei kennt niemand meinen Körper und seine empfindlichen Stellen so gut wie ich selbst … *grrr*

So, und nun wünsche ich den triefenden Nasen von Kalle und Gucky, dass die auch bald wieder „normal“ werden, und euch allen: Kommt weiter so gut wie möglich durch diese blöde Erkältungszeit. Gaaanz viele Leute, die ich kenne, haben sowas im Augenblick … 🙁

10 Gedanken zu „Strahlend blauer Himmel …

  1. Agnes sagt:

    Toll liebe Ulrike, hier sah es auch aus wie gezuckert, ich fand es so toll, und habe meine Kamera mitgenommen zum Büro um dort vom Fenster aus wenigstens mal ein Photo machen zu können.
    So schön habe ich die Landschaft noch nie gesehen.
    LG
    Agnes

  2. Geli sagt:

    hallo Ulrike, na prima, daß ich noch vor meinem Urlaub ( ab Montag bis Ende Februar 🙂 noch von einer Verbesserung bei dir lese…da kann man ja beruhigt losmachen…also, halte die Ohren steif und ich melde mich dann wieder…lG Geli, die sich so auf Sonne, Wärme und warmen Pool freut !

    Gelis letzter Blogeintrag: kleine Denkanstösse…

  3. sue sagt:

    Beim Blick in den Kühlschrank eben gesehen – die Flasche Rivanol.
    Ich weiß jetzt nicht wirklich, ob… aber wir hatten das bei Pauls fieser Kniegeschichte verschrieben bekommen. Zum einem zum Kühlen und zum anderen… antibakteriell. Auf dem Link steht, die Haut wird dünn. Da ja das Knie äusserlich heil war, aber innen eine wilde Entzündung (incl. Fieber etc) tobte und das Knie auf Ballgröße anschwellen ließ, war es nicht schlecht, dass es irgendwann ein Loch bekam und die Brühe wenigstens ablaufen konnte. Dadurch wurden die Schmerzen und der Druck weniger und ihm gings für den Moment erst mal deutlich besser.
    Fing an im November, ging weg und kam am Silvesterabend wieder – darum damals Notaufnahme. Aber wegen dem Rückfall war die spätere OP unvermeidbar…
    Informiere Dich doch mal wg. dem Zeugs.

    Füsse sind übrigens tatsächlich die fieseste Stelle für Spritzen, wohl weil da nur Haut und Knochen sind… ähnlich dürfte es an den Händen sein. Die olle Geschichte mit der gescheiterten Phlebographie wegen Kreislaufversagens noch vor Beginn der Untersuchung (aber nach dem Kontrastmittel in die Füsse) erspare ich Dir…
    Besser iss das 😉

    sues letzter Blogeintrag: Passend zum Wetter…

  4. Ulrike/Ulinne sagt:

    @Agnes:
    Da muss ich doch gleich mal gucken kommen, ob du schon Puderzucker-Fotos in deinem Blog hast. 😉

    @Geli:
    Ich wünsch dir einen tollen Urlaub, und komm gesund zurück! Freut mich, dass du nun mit einem besseren Gefühl fahren kannst … *lach*

    @Sue:
    Ja, von diesem Rivanol hab ich auf der Suche nach wirksamen Mittelchen auch schon gelesen. Da es ja so scheußlich gelb färben soll, werde ich in der Apotheke mal danach fragen, ob es den Wirkstoff auch nicht färbend gibt.
    Wenn es die Haut dünn macht, macht es ja das Gleiche wie Cortison. Na, man muss es ja hoffentlich nicht bis Ultimo benutzen …
    Wenigstens versteht mich mal jemand mit meiner Empfindlichkeit an den Füßen … *schluchz* 😉

  5. sue sagt:

    Nimm die Farbflecken in Kauf, das lässt sich mit Verband und evtl. Folie wirklich ganz gut begrenzen. Und wenns wirkt ist das doch egal. Hier wars sinnvoll.
    Die dünne Haut ist wohl falsch beschrieben – gilt für die Stelle, wo das Zeug dauerhaft draufliegt. Beim ersten Mal fand ich noch dramatisch, als das Knie plötzlich einfach ein fieses Loch bekam. Aber das verbesserte die Gesamtsituation, irgendwie musste der Eiter ja eh raus. Sah zwar ekliger aus als vor den Dauerumschlägen (da war das Knie nur endlos dick), aber nachdem die Brühe ablief, wurde es besser.
    Und Antibiotika hast du ja auch schon… ohne geht sowas nicht.

  6. wetterhexe sagt:

    Das mit der Naturseife ist auf alle Fälle nicht schlecht.
    Früher hat man sogar eiterne Unterschenkelgeschwüre mit Waschlauge behandelt.
    Die Ergebnisse sollen nicht schlecht gewesen sein.

    Ich würd es mit der Naturseife versuchen.

    LG Wetterhexe

  7. Eveline sagt:

    Wunderschöne Kombination, das Weiß mit Blau 🙂

    Auch von mir noch Gute Besserung und Heileheilesegen für den Daumen!

    Liebe Grüße, hab ein schönes Wochenende, pack dich erkältungswiderstehend warm ein (Handschuhe!!!!) und hab’s fein!
    Eveline

  8. Richie sagt:

    Hallo Ulrike!

    Puh, da hattest Du ja einen Trauimstart ins Jahr 2009. Ich kenne das Problem mit den Nägeln – aber immer am großen Zeh. Insofern kann ich es Dir nachfühlen und bin froh, dass ich eine gute Fußpflegerin in der Fam,ilie habe, die solche Entzündungen meist (leider nicht immer) schon frühzeitig bei der Fußpflege verhindert. Allerdings stößt man mit dem ockermann nicht so oft irgendwo an – nur tut das laufen weh.

    Ich wünsche gute Besserung und hoffe, dass Dir das Skalpell erspart bleibt.

    CU

    Richie

  9. kalle sagt:

    Hi Ulrike,

    danke für die Genesungswünsche :). Rivanol kenne ich auch, aber ich benutze bei Abzessen immer Ilon-Salbe, und zwar sofort wenn ich etwas bemerke. Die hat mir bisher geholfen! Weiterhin gute Besserung und

    liebe Grüsse Kalle

    kalles letzter Blogeintrag: Sklavin der Liebe

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