… und sie schämen sich nicht!

5 EURO MEHR!!! – Was für eine Wahnsinnserhöhung bei Hartz IV, ich fasse es nicht!

Da haben sich diejenigen, die selbst wie die Maden im Speck leben und die Beziehung zur Realität verloren haben, aber eine feine Statistik über das Existenzminimum basteln lassen. 5 Euro mehr – das kann hinten und vorne nicht stimmen, selbst dann nicht, wenn man nur beim Discounter einkaufen geht! Ich würde vorschlagen, dass diese Herrschaften mal versuchen, ein Jahr damit zu leben – menschenwürdig! Und das Einhalten der Menschenwürde hat das Verfassungsgericht – auch für Hartz IV-Empfänger – eingefordert! Ich habe die Urteilsbegründung der Verfassungsrichter verfolgt und wundere mich schon von Anfang an über die Interpretationen der Regierungsvertreter – vorne weg die FDP …

Das ist ja nun wirklich ein Horror-Kabinett!

krachschlagen

Demo am 10. Oktober 2010 in Oldenburg

Flyer zur Demo

Bei den kürzlich vorgestellten Gesundheitsregelungen könnte man auch einen dicken Hals bekommen …
Ich kann nur hoffen, dass diese unsoziale, realitätsferne, menschenfeindliche Klientel-Regierung so schnell wie möglich wieder verschwindet!

Übrigens:
Frau von der Leyen windet sich gerade bei Anne Will, um ihren Mist zu verkaufen. Ab und zu habe ich den Eindruck: sie schämt sich doch …
Andererseits hat sie die Verlogenheit ja auch sicher schon mit der „Vatermilch“ aufgesogen (Stichwort: Niedersachsen-Albrecht – politische Gorleben-Entscheidung gegen jede gutachterlichen Warnungen).
Da ist man konditioniert, und man lügt schamlos, ohne es selbst noch zu bemerken …

4 Gedanken zu „… und sie schämen sich nicht!

  1. Christelinchen sagt:

    Du hast völlig Recht,5,00€ ist eine Lachnummer und damit macht sich die Regierung wirklich nur lächerlich. Da hätte man m.E. das Geld wirklich zusätzlich in die Kinder stecken sollen. Eine Begründung bei der Diätenerhöhung war u.a. die gestiegenen Preise. Für die Bürger sind die Preise ebenso gestiegen. Die Rentner müssen jedoch Nullrunden hinnehmen. Das klingt zumindest nicht so absurd wie 5,00€ ist dennoch weniger und manch ein Rentner hat sogar noch weniger als HartzIV-Empfänger.
    Andere rackern sich zu weniger auch noch ab während an Banker wieder hohe Boni gezahlt werden. Dafür werden wieder neue Steuern erhoben bzw. erfunden.
    Irgendwo läuft in unserem Lande etwas schrecklich schief.
    Liebe Grüße und ich hoffe, dir geht es wieder besser
    Christelinchen

  2. sue sagt:

    Und weil ich gerade richtig wütend bin noch ein Beispiel, was passiert, wenn junge Leute endlich einen Ausbildungsplatz gefunden haben und den Klauen der Arge entkommen wollen:

    Ein junger Mann hat seit einem Jahr sein Ausbildungsgehalt. Ist nicht viel, aber es ist eben eine Ausbildung. Allerdings muss er Schulgeld zahlen. Er hat eine Partnerin und einen 2-jährigen Sohn. Sie hat nun auch endlich einen Ausbildungsplatz (seit September). Dummerweise war aber ihr Bewilligungszeitraum für ALG II gerade abgelaufen, als sie anfing zu arbeiten – und weil dieses Geld zum Monatsanfang für den laufenden Monat gezahlt wurde, Löhne und Gehälter aber erst gegen Monatsende… ist im September gar kein Geld geflossen. Übergangsgeld wurde verweigert, die Familie steht ohne Geld da obwohl nun endlich beide Arbeit haben, sie müssen Miete zahlen, die Betreuung für Zwerg ist nicht abgesichert…

    Endlos für Geld Blut spenden gehen funktioniert nicht; gesunde Nieren hätten sie noch, wenn man fürs Essen schon blutet, wäre der Schritt nicht mehr wirklich groß.

    Es ist zum Davonlaufen!
    Meine Kinder sind zwar fast groß (oh Wunder – ehemalige Hartz4-Kinder arbeiten, machen eine Ausbildung oder sind am Gymnasium), und jetzt trifft es meinen Enkel.

  3. Karl-Heinz sagt:

    Ich kenne mich mit all den sozialen Einrichtungen in Deutschland nicht mehr aus. Als ich noch in Deutschland lebte, gab es diese Einrichtung Hartz IV noch nicht. Ich kann mir jedenfalls vorstellen, dass diese finanzielle Erhöhung von 5 Europa nicht gerade den Lebenstandard verbessert. Bei den weiterhin ansteigenden Preisen sind 5 Euro einfach zu wenig.
    Ich kenne hauptsächlich nur die Zeit nach dem Krieg in Deutschland. Da haben wir alle gehungert und gefroren, denn es gab einfach nichts. Es dauerte mehrere Jahre bis es langsam besser wurde und der Staat etwas Geld hatte, um eine soziale Unterstützung für die Ärmsten unter uns zu ermöglichen.
    Es kommt immer darauf an, wieviel Geld der Staat hat, um die sozialen Einrichtungen zu ermöglichen. Noch besser ist es, wenn man einen gefragten Beruf erlernt hat und dadurch einen Job und ein gutes Einkommen hat. Dann braucht man sich nicht auf eine staatliche Unterstützung verlassen. Das habe ich in Amerika sehr schnell erfahren, denn hier geht es bei weitem nicht so sozial zu wie in Europa.

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